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Tomosynthese Mammographie

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Terminvereinbarung notwendig

Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust und stellt die wichtigste Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs dar. Brustkrebs ist die häufigste Tumorerkrankung bei Frauen. Die Heilungschancen sind bei einer Früherkennung aber sehr hoch. Daher empfehlen wir Frauen ab dem 40. Lebensjahr, regelmäßig diese Kontrolluntersuchung vornehmen zu lassen.

Darüber hinaus wird die Mammographie auch als Untersuchungsmethode bei tastbaren Veränderungen im Bereich von Brust und Achselhöhlen, sowie als Kontrolluntersuchung nach Behandlung von Brustkrebs eingesetzt.

 

Die Untersuchungsmethode

Wir führen Brustuntersuchungen mit einem Tomosynthese-3D-Mammographie-Gerät durch. 
Dabei wird die Brust in vielen dünnen Schichten aufgenommen, was vor allem für die Untersuchung von dichtem aber auch weniger dichtem Brustgewebe von großem Vorteil ist.

Erste Anzeichen von Brustkrebs lassen sich dadurch oft schon frühzeitig erkennen, weil das Gewebe, Schicht für Schicht, dadurch mit weniger Überlagerungen, abgebildet wird. Eine digitale Lupe hilft beim Erkennen kleinster Mikrokalkgruppen, welche manchmal ebenfalls ein Zeichen für eine Brustkrebserkrankung sein können.

Ein herkömmliches Mammographiegerät bildet die komprimierte Brust lediglich in einer Ebene ab, wodurch es zur Überlagerung der verschiedenen Gewebsstrukturen in der Brust kommt.

 

Screening-Mammographie

(Nachzulesen unter www.frueh-erkennen.at)

Seit Jänner 2014 besteht ein sogenanntes Mammographie-Screening.

Patientinnen zwischen dem 45. und 69. Lebensjahr bekommen alle 2 Jahre automatisch eine Einladung zur Mammographie-Vorsorgeuntersuchung von der Krankenkasse mit der Post zugeschickt (gilt als Zuweisung zur Mammographie Untersuchung).

Frauen, die älter sind als 69 Jahre können sich mit einem einmaligen Anruf mit der Telefonnummer der kostenlos Serviceline: 0800 500 181 (Montag bis Freitag: 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr) für ein weiterlaufendes Screening freischalten lassen, ebenso Frauen ab 40 können sich mit einem einmaligen Anruf in das Screeningprogramm einwählen. Ab Mai 2018 wird noch während ihres Anrufes die e-Card für die Früherkennungsmammographie freigeschalten.

Sollte die versendete Einladung nicht vorliegen, ist es bei uns möglich, zu kontrollieren, ob ihre e-Card für eine neuerliche Mammographiekontrolle freigeschalten ist (wir checken das gerne für Sie!).

Die Mammographiebilder werden nach internationalem Standard von zwei MammographieärztInnen, unabhängig voneinander bewertet. Dadurch verbesserte sich die Treffsicherheit, bereits frühzeitig, oft nur diskrete Anzeichen für Brustkrebs zu erkennen. So kann es vorkommen, dass der/die Zweitarzt/-ärztin noch eine Zusatzaufnahme empfiehlt, insbesondere, da lediglich die Mammographie-Bilder zur Verfügung stehen und diese konzentriert beurteilt werden können (um z.B. Narben und/oder Verkalkungen nach Entzündungen oder Operationen von eventuellen bösartigen Veränderungen zu unterscheiden).

 

Kurative Mammographie (mit einer ärztlichen Zuweisung)

Bei der sogenannten kurativen Mammographie kommen Patientinnen mit einer Zuweisung von ihrem Arzt (z.B. Facharzt für Gynäkologie, Allgemeinmedizin, etc.) zu einer Mammographiekontrolle, wenn ein entsprechender Zuweisungsgrund vorliegt (z.B. weil ein Knoten getastet wurde, einseitige Brustschmerzen vorliegen oder bei Brustkrebspatienten nach Operation, bei Patientinnen mit Brustkrebs und/oder Eierstockkrebs in der Familie) - es liegt eine eigene Indikationliste bei den zuweisenden Ärzten vor.

Frauen mit einer Eierstockkrebserkrankung bzw. in der Nachsorge nach Eierstockkrebs können über die Indikation "sonstige medizinische Indikation" zu einer jährlichen Mammographie zugewiesen werden.

Bei sehr dichtem Brustdrüsengewebe (ACR C und D) ist eine jährliche Mammographiekontrolle ab dem 40. Lebensjahr bis zur Menopause empfohlen. Ab der Menopause ist die Mammographiekontrolle in 1 1/2 jährlichen Intervallen bei ACR C und D vorgesehen.

 

Vorbereitung für die Untersuchung

Grundsätzlich sind für die Mammographie keine speziellen Vorbereitungen notwendig.
Wegen der zyklusabhängigen Brustempfindlichkeit, empfehlen wir einen Untersuchungstermin zwischen dem 6. und dem 12. Tag nach Beginn der Menstruation.

Wir ersuchen Sie, auswärtige, ältere Mammographiebefunde/-bilder unbedingt mitzubringen, falls Sie das erste Mal zu uns kommen, um eine bessere Vergleichbarkeit zu haben.

Teilen Sie uns auch bitte mit, wenn sie schwanger sein könnten

 

Die Untersuchung

Um optimale, detaillierte Bilder der untersuchten Brust zu erhalten, muss diese für ein paar Sekunden komprimiert – sprich: zusammengedrückt – werden. Das ist zwar nicht schmerzhaft, wird aber von manchen Patientinnen als unangenehm empfunden.

Abgerundet wird die Untersuchung durch einen ärztlichen Tastbefund.

 

Ergänzende Untersuchungen

In manchen Fällen wird zusätzlich zur Mammographie eine Ultraschalluntersuchung der Brust vorgenommen. Diese ermöglicht eine andere Darstellung des Gewebes. Die Ultraschalluntersuchung ist völlig schmerzlos und wird auch zur Untersuchung von Schwangeren eingesetzt.

Bleibt dennoch eine Ungewissheit bezüglich gefundener Veränderungen in der Brust, so ist es manchmal sinnvoll, eine weiterführende Untersuchung mit MRT der Mammae durchzuführen (siehe MRT).

Gelegentlich werden höchstwahrscheinlich gutartige Veränderungen im kurzfristigen Intervall kontrolliert (BI-RADS 3) - z.B. Fibroadenome oder komplizierte Cysten, oder wenige Mikroverkalkungen, die nicht näher eingeordnet werden können. Die betroffenen Patientinnen werden so genau wie möglich aufgeklärt, um Unsicherheiten und Ängste auszuräumen.

 

Sonographie, Ultraschall der Brust

Bei jüngeren Frauen (<40) wird die Sonographie zur alleinigen Untersuchung der Brust eingesetzt, wenn in der Familie frühzeitig Mammacarcinomfälle aufgetreten sind oder oft als erste Untersuchung, wenn ein Knoten getastet wurde.

Eine alleinige Sonographie ab dem 40. Lebensjahr ist zur Vorsorgeuntersuchung der Brust nicht ausreichend. Die Sonographie dient als Ergänzung zur Mammographie oder zur Kontrolluntersuchung von bekannten Knoten oder von tastbaren Veränderungen.

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